Kunst in Hamburger Kirchen

Hinsehen.Reinhören – die Kunst in den Kirchen. Eine ungewöhnliche Ausstellung, zu der ich zwei Werke meiner (weiblichen) Sammlung verliehen habe.

Ein kleines Resümée:

1. War ich beeindruckt vom Kurator der Ausstellung.
Alexander Ochs brachte Werke von 25 Künstler*innen der Gegenwart in fünf Hamburger Kirchen zusammen. Und jede*r einzelne Künstler*in fand in den sakralen Räumen einen einzigartigen Platz.

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Silke Tobeler und Alexander Ochs in der Katharinenkirche

Zudem war die Vernissage am 26.Mai 2018 ein wirkliches Highlight. Musik von
Arvo Pärth und eine atemberaubende Performance der Künstlerin: Mwangi Hutter.
Danach führte Herr Ochs mit Kompetenz und Leidenschaft durch die Kirchen.

2. Habe ich durch die Führung durch die Kirchen:

Hauptkirche St. Katharinen

Rebecca Horn

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Ai Weiwei

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Man mag es kaum glauben, aber das ist tatsächlich Joseph Beuys.

Ökumenisches Forum HafenCity

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Aung Kurniawan. Ein indonesischer Künstler, der den Gefängnisbesuch des Papstes Johannes Paul II bei seinem Attentäter in Metall gestaltete.

Hauptkirche: St. Jacobi

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Axel Anklam

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Claudia Schink

St. Georgskirche am Hauptbahnhof

Hierzu habe ich kein Foto. Es handelt sich hierbei um eine auditive-visuelle Performance der Künstlerin: Mwangi Hutterer. Wer in Hamburg ist, sollte sich das nicht entgehen lassen.

St. Mariendom

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Guillaume Bruére und Leiko Ikemura

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Guillaume Bruére und Leiko Ikemura

Face into the Dark und Kitsune Mann von Leiko Ikemura

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Der Schrei von Leiko Ikemura

Hamburg von einer neuen Seite gesehen. Und das schreibe ich als echte
Hamburgerin…

3. Überraschte mich das Format.
Kunst war zwar schon immer ein Bestandteil von Kirchen, aber gegenwärtig ist die einst gute Beziehung kaum vorhanden.
Die Ausstellung zeigt, dass sich Kirche und Kunst immer noch etwas sagen können. Dass sie miteinander korrespondieren und damit Raum für eine erweiterte Spiritualität schaffen.

Ich habe bei weitem nicht alle Künstler*innen und Exponate vorgestellt. Aber wer Hamburg neu entdecken will und offen für zeitgenössische Kunst ist, sollte sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen. Selbst spezielle Fahrradtouren werden vorgeschlagen. Broschüren gibt es in den oben genannten Kirchen.

Hinsehen.Reinhören läuft noch bis zum 22. Juli 2018.

 

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